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Seit einigen Jahren führen die Spree und ihre Zuflüsse vermehrt Eisenhydroxid und färben sich dadurch rostbraun. Das sogenannte Eisenocker ist eine Spätfolge des Braunkohlenbergbaus in der Lausitz. Es setzt sich als Schlamm in den Gewässern ab und führt  hier zum Absterben der Tier- und Pflanzenwelt. Wenn dieser Entwicklung nicht Einhalt geboten wird, ist über die nächsten Jahre mit der ökologischen Verödung des Spreewaldes, der Spree und der Talsperre Spremberg zu rechnen.

Damit besteht die Gefahr, dass die natürliche Grundlage des Tourismus in der Region wegbricht. Fischerei und Angelfischerei sowie die Landwirtschaft sind im Spreewald und an der Spree gefährdet. Das Ziel des Aktionsbündnises Klare Spree ist es, die weitere bergbaubedingte Stoffbelastung der Lausitzer Gewässer zu verhindern und  Maßnahmen zu deren Sanierung durchzusetzen.