Spree von der Talsperre Spremberg bis Burg / Spreewald

Ansprechpartner im Aktionsbündnis

Edelbert Jakubik
Tel.: 035603-60113
Jakubik.spreewald@t-online.de

Da in der Talsperre Spremberg der größte Teil des Eisenockers aus dem sächsischen Raum zurückgehalten wird, weist die Spree in ihrem weiteren Verlauf bis in den Oberspreewald in der Regel Eisenwerte unter 1 mg/l auf.
Im folgenden Diagramm des MUGV ist deutlich der Rückhalteeffekt der Talsperre zu erkennen. Der deutliche Anstieg des Eisenwertes zwischen Burg und Lübbenau ist auf die Frachten der südlichen Zuflüsse über den Südumfluter in die Hauptspree zu erklären.

Das Juni-Hochwasser 2013 hatte die Situation in der Spree zwischen der Talsperre und dem Spreewald verschärft. Wie Untersuchungen im Auftrag des MUGV belegen, ist die Konzentration des Eisens am Ablauf der Talsperre während des Hochwassers auf Werte bis zu 2 mg/l gestiegen (s. Diagramm unter Talsperre Spremberg). Erhöhte Eisenwerte über 1mg/l waren noch Monate nach dem Hochwasser in der Spree bis unterhalb Cottbus feststellbar, wie aus dem Vortrag des LUGV am 16.11.2013 in Raddusch hervorgeht.

Forderungen des Aktionsbündnisses

  • An der Talsperre Spremberg: Kurzfristige und effektive Maßnahmen zur Rückhaltung und Entsorgung der Ockerfrachten im Bereich der Vorsperre, die eine nachhaltige Entlastung des Hauptbeckens bewirken.
  • Im sächsischen Raum: Intensivierung der gemeinsamen Aktivitäten der brandenburgischen und sächsischen Landesregierungen zur Verminderung der Verockerung der Spree im sächsischen Raum

Geplante, laufende und abgeschlossene Maßnahmen

Maßnahmen zur verbesserten Rückhaltung von Eisenhydroxid im Bereich der Talsperre sollen bereits mit Beginn der Absenkung des Wasserstandes zum Zweck der Talsperrensanierung bis Ende Juli 2014 greifen. Näheres wird durch das MUGV bzw. das LUGV bekannt gegeben.