Spree in Sachsen

Ansprechpartner im Aktionsbündnis

Edelbert Jakubik
Tel.: 035603-60113
Jakubik.spreewald@t-online.de

Die Verockerung der Spree beginnt im Land Sachsen, nahe der Grenze zum Land Brandenburg (Quelle: Untersuchungen des Instituts für Wasser und Boden Dr. Uhlmann in der sogenannten 2. Eisenstudie zum Südraum (2013). Demnach wurden besonders hohe Eisenkonzentrationen am linken Spreeufer

zwischen Ruhlmühle und Neustadt, unter der Außenhalde Burghammer und im Grundwasserabstrom vom Speicher Burghammer zu Kleinen Spree gemessen. Die höchste Eisenkonzentration wurde mit 850 mg/l in der Innenkippe Burghammer erfasst. 

 

Forderungen des Aktionsbündnisses

  • Intensivierung der gemeinsamen Aktivitäten der brandenburgischen und sächsischen Landesregierungen zur Verminderung der Verockerung der Spree im sächsischen Raum
  • Zügige Umsetzung der im Februar 2013 angekündigten Sofortmaßnahmen im Südraum s.u.
  • Weiterentwicklung des Maßnahmenprogramms zur vollständigen Vermeidung der Verockerung der Spree - Die bisherigen geplanten Maßnahmen werden eine maximale Entlastung von 15 % für die Spree erbringen.

Geplante, laufende und abgeschlossene Maßnahmen

  1. Sofortmaßnahme Untergrundwasserbehandlung Ruhlmühle
    • Die Anlage wird voraussichtlich im April 2014 in Betrieb gehen.
  2. Ertüchtigung der Grubenwasserreinigungsanlage Burgneudorf
    • Für die Ertüchtigung der Anlage liegt inzwischen ein Zulassungsbescheid des sächsischen Oberbergamtes vor.
  3. Behandlung einer Teilwassermenge der Kleinen Spree in der Grubenwasserreinigungsanlage Schwarze Pumpe
    • Die Maßnahme läuft seit dem Spätsommer 2013
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