Naturschützer fürchten mehr Eisen

Die Eisenbelastung der Gewässer wird auch vor dem Unterspreewald nicht Halt machen. Das befürchtet Isabell Hiekel vom Aktionsbündnis "Klare Spree". Auf dem Quappentag am Sonnabend in Schlepzig erklärte die Naturschützerin, die Probleme könnten sich trotz aller Gegenmaßnahmen noch verschärfen.

Es ist wohl diese latente Sorglosigkeit, die Isabell Hiekel auf die Palme bringt. Erst vor ein paar Tagen habe sie mit einem Naturschützer gesprochen, und der habe ihr erklärt, das mit der Verockerung, nun ja, das treffe ja den Unterspreewald nicht. Isabell Hiekel aber warnt lieber einmal mehr und überall, wo sie hinkommt, vor den möglichen Gefahren. Schon einmal, vor nunmehr eineinhalb Jahren, hat sich gezeigt, wie wichtig und nötig das gerade mit Blick auf die drohenden Eisenfrachten war – und ist.

Grund für die neuerlichen Sorgen und Befürchtungen ist die noch ausstehende Sanierung der Talsperre Spremberg. Voraussichtlich im August werde dort weiter gearbeitet; das Speicherbecken habe dann Niedrigwasser. Das bedeute eine höherre Eisenkonzentration im Wasser und damit die Gefahr, dass mehr Eisenoxid in Richtung Spreewald getragen werde. ...

(Quelle: Lausitzer Rundschau)