Klare Spree: Um Himmels willen? Um der Sache willen

VETSCHAU Der Verein "Klare Spree" löst sich nicht auf. Das haben die Mitglieder in Vetschau beschlossen. Einigermaßen Klarheit brachte letztlich aber erst eine erneut aufreibende Debatte, die von den eigentlichen Aufgaben im Kampf gegen die Verockerung der Spree vor Spremberg und in den südlichen Zuflüssen des Spreewaldes weit entfernt war.

Sie machten mindestens drei Kreuze, damit es endlich zu Ende geht – zumindest mit dieser leidigen Mitgliederversammlung des Vereins "Klare Spree". Der löst sich nicht auf, wie zu vermuten gewesen war nach den jüngsten internen Querelen um Aufgaben und Personal. Eine doch deutliche Mehrheit der Vereinsmitglieder stimmte am Donnerstagabend vergangener Woche im Brauhaus Vetschau für den Fortbestand. Anschließend gestaltete sich die Suche nach neuen Vereins-Arbeitern – der alte Vorstand hatte sich komplett zurückgezogen – erneut recht schwierig. Und zeitweise hatte sie gar absurde Züge.

Man muss wohl versuchen, die Leute zu verstehen. Sie wollen viel für die Region, sie fühlen sich ein wenig allein gelassen mit dem Riesenproblem Verocckerung, weil es ihnen nicht schnell genug geht, wie Behörden und Regierungen reagieren. ...

(Quelle: Lausitzer Rundschau)